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Der Kleiderschrank des Quietschbeus kleidet problemlos Zwillingsjungs. #Klamotten
Zwei Babybasare und zwei oder drei Shoppingtouren später kann ich nur hoffen, dass Größe 74/80 mindestens zwei, vielleicht auch drei Monde hält. Das Schlimmste dabei ist ja, dass ich eigentlich nie gezielt gucken gehe, sondern besonders hübsche und besonders praktische Dinge halt mitnehme. So besitzt der Quietschbeu z.B. schlichte Langarmshirts in wirklich jeder erhältlichen Farbe (außer rosa und lila). Dazu kommen noch zwei Langarm-Polos. Außerdem besitzt der Gute allein sechs Strickpullover in den unterschiedlichsten Farben und Mustern. Ich bin so ein Kombinationsjunkie. Ich muss jedes Teil mindestens zweimal kombinieren können. Die häufigsten Farben im Quietschbeuschrank sind aktuell graumeliert, dunkelbraun und petrol.
Wir wären also theoretisch und klamottentechnisch für Zwillingsjungs bereit. Bei einem Mädchen müsste ich hingegen wohl noch mal los gehen …
Heute Morgen bin ich auf einen Babybasar im Nachbardorf gewesen. Wäre heute nicht mein „Ausschlaftag“ gewesen, ich wäre zu Fuß gegangen, so musste ich aber mit dem Auto fahren, um möglichst früh dazu sein. Dennoch war ich erst um 15 Minuten nach Toresöffnung vor Ort. Ein großer Fehler, wie sich herausstellte. Der Basar war deutlich größer, als ich ihn erwartet hätte. Eine ganze Festhalle voll mit Ständen, sortiert nach Größen oder Themengebiet. Hunderte Menschen, die IKEA-Tüten voll luden und Kinderwagen hinter sich her zerrten und alles an den vier zentralen Kassen bezahlten. Irre! Wahnsinn! Vor allem, weil es wirklich Dorf war und nicht eine Kleinstadt.
Bisher kannte ich halt nur diese kleinen Basare in Kindergärten. Da, wo jeder einen eignen Stand hat und man noch feilschen kann. Das fiel heute Morgen natürlich flach (was das Gedränge und Geschupse um die besten Stücke nur noch verstärkte!)
Ich konnte trotzdem 4 Langarmshirts und 2 Pullover für insgesamt 10 Euro ergattern. Inklusive Markenware.
Was aber die eigentliche Erkenntnis des Morgens war: die meisten Menschen können nicht waschen. Das ist mir auf dem letzten Basar schon abgefallen. Waschpeeling, verzogener Stoff und verwaschene Aufdrucke sind Normalzustand. Auch in den Größen, die die Kleinen wirklich nicht lange tragen. Und mal sieht den Teilen ja an, ob sie einfach schon alt oder tatsächlich kaputt gewaschen wurden.
Heute auf unserem ersten Babybazar nach der Quietschbeugeburt gewesen. Beim letzten Mal shoppte ich noch hochschwanger 50/56er Strampler, Bodys, Jäckchen. Heute dann 74/80 Shirts, Hosen und Schlafanzüge, wobei ich bei Hosen darauf achte, dass die Knie verstärkt sind und bei Shirt darauf, dass sie nicht zu hell sind (Kürbisflecken sind beinahe ebenso hartnäckig wie Karottenflecken!).
Groß war die Ausbeute nicht. Das meiste war Mädchenkram oder eben gar nicht mein Geschmack. Wie schon beim letzten Mal konnte ich ein paar Petit Bateau Schlafanzüge erstehen, die wirklich total großartig in Design und Qualität sind. Allerdings sind die Größenangaben immer sehr amüsant. Französische Babys müssen sehr klein sein, immerhin preisen sie 74 für ein Alter von 12 Monaten an. Auch stand ich vor einem Paar Mini Converse für 6 Monate alte Babys, Größe 17. Der Quietschbeu trägt Größe 19/20.
Dazu kamen noch zwei Oberteile von Esprit und H&M. Das war es dann auch schon wieder mit der Ausbeute. Aber die Bazar-Saison geht ja auch gerade erst richtig los
Liebe Muttis, seid mir nicht böse, aber was ich echt ganz furchtbar finde, sind diese Mützen mit Lappen hinten dran. Diese Nackschutzdinger. Sie wissen schon. Das sieht so doof aus.
Noch bevor ich wußte was sie meint und noch bevor der Quietschbeu auf der Welt war, sagte meine Schwester einmal zu mir, ich soll meinen Kind ja nie diese hässlichen Mützen mit Lappen hinten dran anziehen. Auch kenn ich nur Frauen, die sich über die Lappenmützen lustig macnhe. Trotzdem kann man die überall kaufen. Das ist wohl die Muttiversion des Modern Talking-Syndroms.
(Und ja, es gibt bestimmt auch Leute die es voll doof finden, wenn man Babys Jogginghosen anzieht, oder gehäkelte Converse oder so. Dennoch.)
Ich geb es zu: der Quietschbeu hatte viel zu viele Klamöttchen, als er auf die Welt kam. Ich bin diesem typischen Erstlingsmutti-Syndrom erlegen und habe diverse Kollektionen diverser Hersteller beinahe vollständig aufgekauft. Damit das Baby nicht nackt sein muss, wenn es auf die Welt kommt.
Die 50er Sachen haben – bis auf Ausnahmen – nicht ein Mal das Quietschbeukörperchen berührt. Aus der 56er Größe ist er jetzt auch schon raus und es ist ernüchternd festzustellen, dass er manche Dinge gar nicht und andere nur ein Mal getragen hat!
Ich habe nun also mit feuchten Augen aussortiert und beschlossen das Meiste wieder zu verkaufen. Bis auf die Lieblingsklamöttchen, natürlich. Die kommen in eine Kiste und warten dann im Dunkeln aufs Geschwisterchen.
In Zukunft werdet Ihr also immer wieder Quietschbeu Klamöttchen hier finden. Unten links habe ich auf meine Litfaßsäule ein hübsches Plakat geklebt, dass Euch jederzeit zu den aktuellen Quietschbeu Klamöttchen Angeboten führt. Aber natürlich dürft Ihr auch gerne die Klamöttchen der anderen Damen bewundern und erstehen!
Die Quietschbeu-Lieblingsklamöttchen habe ich im Übrigen auch beinahe alle secondhand erstanden. Also bitte … klicken Sie, staunen Sie, kaufen Sie und erzählen Sie weiter. Herzlichen Dank!
Nachdem der Quietschbeu und ich heute Morgen den zweite und vorerst letzten Osteopathen-Termin hinter uns gebracht haben (alles super. Schädelplatten bis auf eine alle da, wo sie hingehören. Osteopathin ist zufrieden. Wir brauchen erst mal nicht mehr kommen!) waren wir gemeinsam auf der Jagd nach diesen hübschen Viskose-Schals, die Tchibo derzeit im Programm hat.
Leider hatte ich beim letzten Einkauf nur den korallroten gekauft und musste dann zu Hause feststellen, dass der Mann ständig meinen Schal trug. Folglich mussten die anderen Farben, gelb und grün, auch noch in unseren Schrank einziehen. Wie das aber bei Tchibo so ist … alles ausverkauft. In einem Mini-Tchibo aufm Dorf hab ich dann noch einen in gelb ergattert, aber grün war aus aus aus.
Falls also jemand von ihnen in einem kleinen, kaum besuchten Tchibo diesen grünen Viskose-Schal entdeckt: kaufen Sie ihn bitte für mich (Danke liebe Corinna)!
Gegen Mittag kam uns dann der Quietschbeu-Opa (mein Vater) besuchen. Gemeinsam machten wir einen gut zwei Stunden langen Spaziergang. Normalerweise schläft der Quietschbeu in seinem Kinderwagen durch das Geruckel ein. Nicht so heute. Aufgeputscht durch den Osteopathen-Termin war er hellwach, brabbelte wie ein Großer und ist nun in der Zungenspielphase angekommen, die ihm einige neue tolle Laute beschert.
Ich war teilweise sehr gerührt, wie liebevoll mein Vater mit dem Quietschbeu umgeht. Mein Vater ist ein herzensguter Mensch, hat aber dennoch seine Problemchen Gefühl und Emotionen zu äußern. Ich war daher sehr erstaunt, als er direkt fragte, ob er den Kleinen nehmen dürfe und ihn dann küsste und schmuste, als hätte er nie etwas anderes getan. Und jetzt mal ehrlich: das habe ich ihn mit seinen anderen Enkelkindern nie machen sehen! Allerdings war er auch zu meinen Geschwistern nie so liebevoll, wie zu mir. Nesthäkchen. Wunschkind. Sie ahnen es …
Am Nachmittag aßen wir dann den wirklich hervorragenden Erdbeerboden, den er extra für uns gemacht hatte. Mit Pudding und gemahlenen Haselnüssen drunter. So lecker!
Und als er dann um 16:30 Uhr wieder Heim fuhr, sind der Quietschbeu und ich erst mal völlig erschöpft auf dem Sofa zusammen gebrochen. Bis dahin hatte der kleine Mann gerade mal zusammen 2 Stunden am heutigen Tag geschlafen!
2 Stunden später kam dann der Miezmann heim, weckte uns, bespielte den Quietschbeu ein wenig und um 19:30 Uhr ging es für den Sohnemann dann endgültig ins Bett. 30 Sekunden bis zum Tiefschlaf. Neuer Rekord!
Auch ich bin völlig erschöpft. Unglaublich. Wie erschossen.
Nun geh ich noch duschen und werde mich dann irgendwo in einer Ecke zusammen rollen. Ein schöner Tag war das!

Willkommens-Pakete
Einmal Lottapaket und einmal Shrimpspaket. Ich muss dringend zur Post. Morgen. Versprochen!
Während der Miezmann kurzentschlossen an seinem heutigen Urlaubstag das Wohnzimmer renovierte, verschwand mein Laptop für einige Stunden unter einer Abdeckplane auf dem Esstisch.
Ebenso kurzentschlossen shoppten der Quietschbeu und ich dann den Kleiderschweden leer. Irgendwas muss man ja tun, wenn das Zentrum der Wohnung unzugänglich ist und außer Schlaf- und Kinderzimmer alle Zimmer mit Wohnzimmermöbel vollgestellt sind. Selbst die Küche war nur noch mit angehaltener Luft betretbar.
Und da der Quietschbeu eh schneller als erwartet, gedacht und gehofft aus seinen 56 Klamöttchen wächst, hatte ich sogar noch ein unschlagbares Argument für den Ausflug in petto.
Nun dreht die zweite Maschine Wäsche – die mit den dunklen Neuanschaffungen in 62 – ihre Runden und wartet darauf in den Trockner zu wandern.
Der Miezmann bekam von mir für seinen Handwerkerfleiß eine Jumbo Pizza Capricciosa spendiert (an der ich auch ein wenig meinen Appetit stillte) und nun trinke ich ein eiskaltes Mixery und freue mich aufs Wochenende mit der Miezmanntochter und der Geburtstagsfeier meines Bruders und meines Vaters am Samstag.
Ja, so war das heute. An diesem Donnerstag.












Plappereien