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Heute Morgen, nach duschen und eincremen, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und mal ein neues Bauchfoto gemacht. Überraschenderweise sieht man auf dem Foto kaum einen Unterschied zum letzten Foto, das schon zweieinhalb Wochen zurück liegt. Ich kann aber versichern, dass der Bauch gewachsen ist. Leider hab ich den Umfang schon wieder vergessen, aber ich habe ihn zu Hause notiert und werde ihn nachreichen.

Bauchumfang (gemessen eine handbreit unter dem Bauchnabel): 98cm

Da der Bauch inzwischen ganz fest und hart ist, liegt die Vermutung nahe, dass das Bäuchlein in der 14.SSW vielleicht doch noch sehr blähbäuchig war. Spielt aber eigentlich auch keine Rolle ;)

Zum Vergleich: 6.SSW | 14.SSW

Wenn ich meine letzten Blogeinträge lesen, habe ich das Gefühl, dass die Grundstimmung irgendwie immer bedrückt bis traurig ist. Dabei stimmt das gar nicht. Es beschäftigen mich derzeit nur so viele Gedanken, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll :)

Zu Beginn meiner Schwangerschaft wollte ich unbedingt und auf jeden Fall ein Mädchen. Ich konnte mir nicht einmal Ansatzweise vorstellen, wie der Tag mit so einem Jungen aussehen könnte. Albern, ich weiß. Seit dem Ultraschall in der 11.SSW habe ich aber diese Ahnung, dass es ein Junge wird. Und mit dieser Ahnung wuchs auch die Vorstellung, dass ein Sohn etwas ganz wunderbares wäre und ich erinnerte mich, dass ich früher immer gesagt habe, ich sei eine Jungsmama.
Auch beim Ultraschall in der 15.SSW standen meiner Meinung nach alle Zeichen auf Junge. Doch meine Frauenärztin zog das Gerät so schnell zurück, dass ich mich nicht genauer davon überzeugen konnte. Sie meinte nur, dass sie sich dazu noch nicht äußern würde.
Jedenfalls habe ich jetzt das Gefühl, ich dürfte nicht laut sagen, dass ich denke es wird ein Junge und ich mir dies auch wünsche. Eben weil es genau dann bestimmt ein Mädchen wird (was natürlich auch kein Drama wäre). ;-)

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Seit ein paar Tagen beschäftigen wir uns intensiver mit dieser ganzen Eltern- und Kindergeld Geschichte. Ein Buch mit sieben Siegeln? Eher doch zwölf. Wir verdienen beide nicht schlecht, allerdings dürfte es auch nicht wirklich weniger sein. Man kennt das ja ;)
Mit Steuerklasse wechseln, Eltern- und Kindergeld kommen wir zum Schluss wohl etwa wieder da an, wo wir aufhören. Beziehungsweise wo wir jetzt stehen.
Eigentlich hatte ich den Plan nach einem halben Jahr wieder Teilzeit (davon den Großteil im Home-Office) zu arbeiten. Wenn ich mir allerdings diese ganzen Paragrafen und Verordnungen angucke, hätten wir dann deutlich weniger Geld, als wir jetzt haben bzw. ohne Teilzeitarbeit hätten.
Von dem Geld, dass man dann zusätzlich verdient, müssen Fahrtkosten und Kinderbetreuungskosten getragen werden, außerdem wir das Elterngeld gesenkt. Übrig bliebe: nix. Ist da wirklich deren ernst oder verstehe ich das System nicht?

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Weil uns in diversen Babyfachmärkten immer wieder gesagt wurde, dass wir mit Lieferzeiten von 12 – 14 Wochen rechnen müssen, sind wir derzeit bei der ernsthaften Auswahl eines Kinderwagens, damit wir unsere Wahl dann Mitte/Ende Dezember bestellen könne. Inzwischen haben wir auch schon zwei Favoriten, zwischen denen die Vor- und Nachteile leider so gut aufgeteilt sind, dass sich meine/unsere Entscheidung nahezu täglich ändert.
Daher dachte ich, dass die liebe Leserschaft des Mama Miez’ Blogs doch vielleicht mal von Ihre Erfahrungen mit Ihren Kinderwagen berichten könnten. Pros und Contras, natürlich. Wichtig ist für uns, dass der Wagen leicht und einfach handhabbar ist, da ich doch zu den eher kleineren Frauen gehöre und das Ding sicher das ein oder andere Mal durch die Gegend tragen werde. Und es sollte ein Kombi-Kinderwagen sein. Ich danke schon mal im Voraus :)

Vergangene Woche haben unsere unmittelbaren Nachbarn ihre Tochter zur Welt gebracht und sind gestern nun aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen. Da unsere Wohnzimmer an einander grenzen, schlich ich nun den ganzen Abend auf Zehenspitzen durch die Wohnung, aus Angst, das Baby könne gestört werden. Verrückt, wo unsere Wohnung doch wirklich mehr als gut isoliert ist. Geräusch- und Klimatechnisch. Der Miezmann erklärte mich dann auch gleich für Babyhysterisch, worüber ich sehr lachen musste.

Als wir später vom Einkaufen wieder kamen, begegnete uns der frisch gebackene Vater im Flur. Dieses Strahlen und Lächeln bei der Beglückwünschung ist ganz einzigartig und mit nichts zu vergleichen. Da spricht Stolz aus jeder Pore und ich gönne von ganzem Herzen.

Wir wechselten noch kurz ein paar Worte zur Geburtsklinik, in welcher wir dann im kommenden Jahr auch gerne entbinden würde und erhielten erneut die Bestätigung, dass das Krankenhaus einfach nur toll sei. Die Schwestern und Hebammen wären einfach nur nett, das Ambiente der Kreisssäle und der Station generell sei schön und zum Wohlfühlen. und der größte Vorteil: Das Krankenhaus liegt mit dem Auto ganze 3 Minuten von uns entfernt. „Das ist Gold wert!“, wurden wir aufgeklärt und erhielten noch ein Zwinkern dazu.

Plötzlich scheint mir meine eigene Schwangerschaft noch viel realer, als zuvor. Es war doch erst gestern, als ich unsere Nachbarin auf ihren kleinen Babybauch ansprach und still zu Gott betete, dass sie nicht einfach nur zugenommen hatte. Nun ist das kleine Nachbarsmädchen schon auf der Welt.

Heute Nacht habe ich dann zum ersten mal ganz bewusst unseren Nachwuchs gespürt, so bilde ich mir jedenfalls ein. Ich habe danach stundenlang vor Freude wach gelegen. Die Zeit vergeht so schnell …

Gestern Abend waren wir beim besten großen Bruder, samt Frau und siebenmonatige Nachwuchs zum Essen eingeladen. Ganz überraschend, aber zur Freude aller, erwarten Bruder und Schwägerin bereits erneut Nachwuchs, der nur acht Wochen nach unserem ausgerechnet ist. Und wir freuen uns so darüber.

Meine Geschwister sind alle ein gutes Stück älter als ich. Ich bin somit das klassische Nesthäkchen, welches eigentlich doch irgendwie mehr Einzelkind ist. Ich bin daher immer davon ausgegangen, dass meine Kinder keine Cousinen oder Cousins in ihrem Alter haben werden. Die Kinder meine großen Schwester sind bereits zehn und acht Jahre alt, die große Tochter meines Bruder ist bereits siebzehn.

Irgendwie toll, dass nun quasi eine Art neue Generation zeitgleich in unsere Familie hineingeboren wird.

Leider sieht meine Schwester das wohl anders. Sie wollte immer ein drittes Kind – ihr Mann jedoch nicht – und gerade jetzt, wo „wir anderen“ alle schwanger sind, ist ihre Eifersucht wohl besonders groß. Das äußerst sich durch gesteigertes Desinteresse und verbale Boshaftigkeiten. Das macht mich sehr traurig, da meine Schwester lange Zeit wie eine zweite Mama für mich war. Aber irgendwie kann ich ihre Gefühle auch verstehen.

Schlimmer hingegen finde ich das Verhalten meiner Mutter. Ich war immer ein Mamakind, wir beide ein Herz und eine Seele. Seit ich schwanger bin haben wir uns zweimal gesehen – das aber auch nur weil Familienfeiern anstanden – und dreimal telefoniert, wobei sie eigentlich nur rum jammerte, nicht mal fragte wie es mir geht und wenn ich etwa äußerte, mir ginge es nicht so gut, musste ich mir ein schroffes „Stell Dich nicht so an!“ anhören. Ich verstehe die Welt nicht mehr …

Zum Glück sind mein Bruder, mein Vater und meine Schwiegerfamilie da ganz anders. Dennoch macht das Ganze mich oft sehr traurig.

Miez Miez Miez

  • ■ 28 Jahre
  • ■ verheiratet
  • ■ schwanger
  • ■ Babymama
  • ■ Elternzeit
  • ■ Nähe Bonn

ICQ: 586071494

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