You are currently browsing the tag archive for the '40.SSW' tag.

Wie versprochen folgt nun das aktuelle Bauchfoto. Die roten Stellen am Unterbrauch sind im Übrigen doch keine Schwangerschaftsstreifen, sondern Ausschlag/Pusteln/Quaddeln/Nesseln. Mit viel Urea-Lotion bekommt man das sogar halbwegs in den Griff, aber ab und an erwische ich mich doch noch beim unbewussten Kratzen.

Bei der heutigen Akupunktur riet mir die Hebamme, doch meine Leberwerte mal checken zu lassen. So ein Juckreiz/Ausschlag sei häufig ein Hinweis auf schlechte Leberwerte. Da ich morgen früh eh im Krankenhaus anrufen wollte, um zum CTG dort hinzugehen, werde ich das dann einfach direkt mit ansprechen, wenn ich eh schon mal vor Ort bin.

Da viele von Ihnen über meine aufgequollen Füße mehr erstaunt waren, als über die ekligen kleinen Nadeln in meinen Beinen (ich sagte doch, ich habe Ödeme. Echt jetzt!), gibt es jetzt noch ein dokumentarisches Foto meiner Hände und Füße. Der linke Fuß ist immer am schlimmsten dran, wobei ich finde, dass es heute noch geht. Schlimmer ist der Ausschlag, der aber auf den Fotos irgendwie gar nicht so dramatisch rüber kommt, wie ich ihn empfinde. (Außerdem bitte ich die mangelnde Pediküre zu übersehen. Sie wissen ja wieso und warum …)

So, genug gejammert für heute (und die kommende Tage. Hoffentlich.). Ich werde nun den verquollen und verrotzten Mann ein bisschen Bauchpinseln. Das braucht der gerade dringender, als ich.

Ich war heute bereits bei der geburtsvorbereitenden Akupunktur, habe in Tannolact gebadet, mich mit einer neuen Olivenöl-Urea-Anti-Juckreiz-Lotion großzügig eingeschmiert und werde nun gleich mit einer lieben Freundin ein Kaffeedate haben.

Vor drei Wochen spaßten wir so herum, dass wir uns so lange jeden Donnerstag zum Kaffee treffen, bis das Miezbaby endlich GUCKUCK macht. Und so freue ich mich schon sehr auf meinen Moccha-Frappé.

Das Bauchfoto muss ich Ihnen vorerst schuldig bleiben. Der Mann liegt mit so starken Heuschnupfen danieder, dass das Schlafzimmer abgedunkelt und somit nicht fototauglich ist. Darum reiche ich das Foto heute Abend oder Morgen nach.

So lange erheitere ich Sie gerne mit einen Live-Foto von der Akupunktur.
PIEP on Twitpic
(Klick macht größer)

Kein Miezbaby, dafür aber eine ganze Nacht Panik-Attacken wegen brennender und schmerzender Juckanfälle. Mein Bauch sieht heute Morgen aus, wie eine Hügellandschaft und das, obwohl ich mich die ganze Nacht beherrscht habe und nicht gekratzt habe. Wo die Haut noch nicht rot ist und/oder weiße Pusteln hat, bekommt sie umgehend welche, wenn ich sie berühre.

Um sechs Uhr unter der Dusche gestanden, was aber nur temporär Linderung verschaffte. Auch die UREA-Creme hilft nicht wirklich, kühlt aber zumindest die brennende Haut für einen Augenblick.

Schließlich im Kreißsaal angerufen, weil ich das nicht mehr für normal halte. Dort beschwichtigt man mich aber von wegen Schwangerschaftsbedingter Hautveränderung und so. Soll in einer Stunde noch mal anrufen, dann wäre auch eine Ärztin zu sprechen.

Am liebsten wäre mir, die Wehen setzten jetzt einfach ein. Dann müsste ich mit niemandem mehr über die Ernsthaftigkeit dieses Ausschlags und des Juckreizes diskutieren.

Ich habe doch nur Sorge um das Miezbaby. Ist denn das so schwer zu verstehen?

Heute Nacht träumte ich, mein Bauch sei so tief gesunken, dass man ihn gar nicht mehr als dicken Schwangerschaftsbauch erkennen konnte. Das war schon sehr sehr gruselig. Aber raus gekommen ist das Miezbaby dennoch nicht. Nicht gestern, nicht heute Nacht und nicht im Traum.

Heute werde ich daher noch mal das große Haushaltsprogramm fahren. Die kompletten 120m² bis 12 Uhr, dachte ich. Das ist zu schaffen.

Wollen wir doch mal sehen …

(Übrigens habe ich jetzt zu den deutlich zunehmenden Wassereinlagerungen auch noch einen derart schmerzhaften und fiesen Juckreiz an Bauch, Armen und Füßen, dass ich mich ernsthaft frage, ob ich gerade meine allererste Allergie gegen X entwickle. Gna.)

Aus der ET-Tipprunde sind derweilen ausgeschieden:
sayuchanKassiopeiarosa67kathiAnkedickbauchmarieblogmatternClaudiaTattiJanaIneS. • frau musgrave

Diesmal beinahe die ganze Nacht wach gelegen und in den Morgenstunden dann überlegt, ob ich Euch berichten soll, wieso meine vergangenen Nacht so furchtbar war. Es ist ja doch etwas eher Intimes. Und ja, ich denke, wenn nicht in diesem Blog, wo soll ich sonst darüber erzählen.

Der Miezmann leidet seit längerem (wir zählen inzwischen über fünfzehn Monate) an Durchschlafstörungen. Konkret heißt das, dass er zwar schnell ein- und dann auch erst mal relativ ruhig schläft, dass er aber spätestens um 4 Uhr wach ist und dann nicht mehr einschlafen kann. In den vergangenen Monaten haben wir jegliche Ursachen versucht auszuschließen.
Wir schliefen im absolut Dunklen, mit geschlossenem und geöffneten Fenstern, im geheizten und ungeheizten Schlafzimmer, mit Daunendecken, mit Allergikerdecken. Wir kauften für jeden eine neue individuell angepasste Matratze, es gab neue Kopfkissen (flache, dicke, Daune, Kunststoff).
Wir stellten unsere Ernährung um, versuchten es abends mit und ohne Alkohol, mit und ohne Homöopathie, mit und ohne Chemie.
Wir stellten das komplette Schlafzimmer um, tauschten die Bettseiten, verdeckten die Uhrzeitanzeige am Wecker und schliefen sogar auswärts. Der Erfolg blieb immer derselbe, nämlich gänzlich aus.

Inzwischen war dann nicht nur der Miezmann verzweifelt, sondern auch ich. Zwar schlafe ich seit geraumer Zeit auch nicht mehr durch und wache sofort auf, wenn er wach wird, aber mir macht das physisch und psychisch nichts aus. Ich hab noch nie unter Schlafmangel gelitten. Also jetzt wörtlich gemeint. Schlafmangel spüre ich auch, aber er macht mir nichts aus. Ich fühle mich dann nicht schlecht. Dennoch nimmt mich seine Situation natürlich arg mit.

In Hinsicht auf die bevorstehende Zeit und den immer wieder gern erhaltenen Ratschlag doch noch mal richtig auszuschlafen, überlegte ich also fieberhaft, was wir noch nicht ausprobiert haben. Und so schlug ich dem Miezmann vor, dass ich eine Nacht im Gästezimmer schlafen würde, um mal zu sehen, ob es möglicherweise an mir liegt, dass er nicht durchschlafen kann. Er willigte eher zögerlich ein. Wahrscheinlich hat er sich auch gefragt, zu was wohl die mögliche Erkenntnis führen würde, dass genau ich der Grund sein könnte.

Jedenfalls ging er dann gestern Abend allein hoch, ich klemmte mir mein Stillkissen und meine Barbapapa-Nachtlampe unter den Arm und verschwand im Gästezimmer.

Kaum lag ich im Bett und hatte das Licht gelöscht musste ich weinen, wie seit Jahren nicht mehr. Ich heulte wortwörtlich Rotz und Wasser. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so ein Gefühl hatte. Eine Mischung aus verlassen Sein, verlassen Werden, Sehnsucht, Angst und Panik. Was, ja was, wenn wir jetzt herausfinden, dass ich der Grund für seine Schlafstörungen bin?

Vielleicht schmunzelt nun der ein oder andere von Ihnen. Auch wir haben Paare im Freundeskreis, die auf getrennte Schlafzimmer schwören. Ich nicht. Wir nicht. Wir haben geheiratet, weil wir zusammen sein wollen. Die schönsten Gespräche haben wir abends vor dem Schlafen gehen im Bett. Wir kuscheln gern und viel und haben nachts oft das Bedürfnis kurz den anderen anzufassen, nur um zu wissen, dass er noch da ist. Die schönsten Augenblicke sind die, in denen der Miezmann mich unbeabsichtigt weckt, weil er eher grobmotorisch und im Halbschlaf durch mein Haar oder über meinen Arm streichelt.

Meine Gefühlslage heute Nacht war so verzweifelt, dass ich dem Miezbaby immer wieder versuchte zu erklären, dass es sich keine Sorgen machen braucht. Ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen solche Emotionen mit dem kleinen Kerlchen im Bauch zu durchleben. Dennoch ging ich nicht hoch und hielt die Nacht durch.

Als sich heute Morgen die Türklinke zum Gästezimmer senkte stand ich augenblicklich senkrecht im Bett. Schneller eingeschlafen sei er. Und ein bisschen ruhiger geschlafen hätte er auch. Aber auch nur bis vier Uhr. Dann habe er wach gelegen und hätte nicht mehr einschlafen können. Außerdem habe ich gefehlt. Das fühle sich total doof an, wenn ich nicht da sei. Das wolle er nicht mehr.

Und ich weine wieder und sage, dass das die schlimmste Nacht seit Jahren war und dass ich nie wieder ohne ihn schlafen will (also getrennt in einer Wohnung) und dass ich ihn vermisst habe und dass ich ihn liebe und … er nimmt mich fest in den Arm und sagt, wie trinken jetzt erst mal einen schönen KaffeeTschoko und dann ist wieder alles gut.

Eine ganz schlimme Nacht. Aber zum Schluss hat sie uns zumindest die Erkenntnis gebracht, dass auch ich nicht die Ursache für seine Durchschlafstörung bin. Immerhin etwas.

(Der Miezmann ist im Übrigen bereits in einer renommierte Schlafklinik in Behandlung, allerdings haben wir die Behandlung/Beobachtung wegen der bevorstehenden Geburt des Miezbabys vorübergehend unterbrochen.)

40. Schwangerschaftswoche. Die Letzte, theroetisch …

Auch ich wünsche allen zufällig und absichtlich vorbeistolpernden Lesern ein frohes Osterfest. Wir feiern heute Nachmittag den elften Geburtstag des Miezneffen und harren der Dinge die da kommen (oder auch nicht) mögen.

(Anhaltende Unterbauch- und Rückenschmerzen sowie starkes Brennen/Stechen am Muttermund ließen mich die halbe Nacht wach liegen. Aber an einen Osterhasen glaubt mein Bauchfgefühl nicht wirklich).

Ach ja: PIEP!

Miez Miez Miez

  • ■ 28 Jahre
  • ■ verheiratet
  • ■ schwanger
  • ■ Babymama
  • ■ Elternzeit
  • ■ Nähe Bonn

ICQ: 586071494

mamamiez gmail.com
Lilypie Erster Geburtstag Ticker Lilypie Ich erwarte ein Baby Ticker

Miez’ Gezwitscher

Archiv

Mama Miez’ Litfaßsäule

Haftungshinweis

Die auf dem Blog Mama Miez’ Blog veröffentlichten Inhalte (Geschichten, Berichte, Fotos, Videos etc.) sind – soweit nicht anders gekennzeichnet – mein geistiges Eigentum und unterliegen dem Urheberrecht. Eine Weiterverwendung aller auf diesem Blog befindlichen Medien und Inhalte ist ausdrücklich nicht gestattet.

Darüberhinaus behalte ich mir vor, Kommentare ohne Angabe von Gründen zu löschen.

Dieses Blog führe ich anonym unter dem Pseudonym Mama Miez. Sollte eine eindeutigere Identifikation meiner Person nötig sein, so erreichen Sie mir über die oben angegebenen E-Mail-Adresse.