You are currently browsing the tag archive for the '6.SSW' tag.

He we are again, wie man so schön sagt. Das erste Bauchbild im „geht wieder los“-Zustand. Also ganz frisch. Wie Sie sehen, hat meine feine Bauchhülle unter dem riesigen Quietschbeu doch gelitten. 4330 Gramm bei der Geburt, erwähnte ich das schon? Das Schlimmste aber war, dass ich doch tatsächlich in der 42.SSW Schwangerschaftsstreifen bekam. Davor war meine Kugel mustergültig glatt und streifenfrei. Ich bevorzuge in dieser Schwangerschaft also die schwarz-weiß Fotografie (Später eventuell mit engem Shirt. Es soll ja ästhetisch bleiben).

Bauchbild Zwo #1 (5+0)

Bauchbild Zwo #1 (5+0)

(Die dicke Linie auf meinem Bauch ist kein Schwangerschaftsstreifen, keine Laufmasche einer Strupfhose und keine OP-Narbe. Es ist ein schlichter dezenter Copyright-Hinweis. Mehr nicht.)

Das Foto zeigt meinen Bauch im Ist-Zustand 5 Monate, 2 Wochen und 4 Tage nach Quietschbeu-Geburt. Etwa zur gleichen Zeit in der ersten Schwangerschaft sah das so aus.

In diese Schwangerschaft starte ich mit einem Gewicht von +6 Kilo zum Vor-Quietschbeu-Gewicht (immerhin hatte ich seit seiner Geburt auch schon wieder 24 Kilo abgenommen!). Der Plan ist es diesmal nicht wieder in zügelloses Gefresse zu verfallen. Die Voraussetzungen sind gut, bin ich doch diesmal nicht berufstätig und kann mich so nicht jeden Tag durch Berge von mitgebrachtem Kuchen, türkischen Spezialitäten, Burgern und Hastenichtgesehen futtern.

Nächstes Foto dann in rund 6 Wochen …

Eben rief mein Vater an, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen. Ich war erstaunt. Dann sagte er, dass er uns alles Gute wünscht, dass er hofft, dass das Baby in meinem Bauch genauso gut gedeiht, wie unser Quietschbeu (der das bezauberndste Wesen hätte, dass er bei so einem kleinen Menschen je erlebt hätte). Dass er glaubt, dass das Leben eben so verliefe, wie es verliefe. Dass man nicht alles hinterfragen müsse. Dass er mir natürlich zutraue zwei so kleine Kinder groß zuziehen und zu wundervollen kleinen Menschen zu machen. Dass er glaube, dass wir uns das gut überlegt hätten und ob ich ihm denn unsere Überlegungen anvertrauen würde. Ich tat es und erntete einen sehr beeindruckten und wohl auch ein wenig besorgten Vater (bezüglich der Sorge schreibe ich noch einen separaten Beitrag, den ich aber auch nach der 12. SSW nicht freigeben werde).

Er entschuldigte sich nicht direkt für seine erste Reaktion, aber das wäre auch nicht seine Art. Aber er schenkte mir ganz viel Herzensfreude über seine Anteilnahme, seine ehrliche Freude über den erneuten Enkel und die Bestätigung, dass unsere Entscheidung richtig sei (nicht, dass ich sie gebraucht hätte, aber es fühlt sich doch besser an, verstanden zu werden).

Alles wird gut (und wenn wir ehrlich sind war das von mir auch ein wenig unfair. Ich hatte 5 Monate Zeit mich mit der Situation auseinander zu setzen. Mein Vater gerade mal ein paar Sekunden).

„Ja, das war Absicht!“ Wie ein Mantra wiederhole ich im Moment immer und immer wieder diesen Satz. Der erste Satz, den ich zu hören bekommen, wenn ich jemandem von der neuen Schwangerschaft erzähle ist nämlich grundsätzlich: „Oh, war das Absicht?“ Immerhin ist das doch die deutlich freundlichere Form von „Hups. Unfall!?“

Ich weiß nach wie vor nicht was ich davon halten soll, dass so viele Menschen mit leichtem Entsetzten reagieren. Ja, mir ist bewusst, dass das echt stressig wird. Mir ist bewusst, dass da ein klitzekleines Kleinkind ist – gerade ebenso dem Babyalter entwachsen -, das wahrscheinlich noch nicht oder gerade erst Laufen gelernt hat. Dass ebenfalls Windeln trägt, Zahnt und viel Liebe und Aufmerksamkeit braucht.

Mir ist bewusst, dass der Quietschbeu sehr empfindsam ist. Aber auch das war ein Grund, warum wir uns so früh für ein Geschwisterchen entschieden haben. Die Kleinen lernen erst im Verlauf des zweiten Lebensjahres, meist einhergehend mit dem Erlagen des Ich-Bewusstseins, Gefühle wie Eifersucht kennen. Natürlich fordern sie schon vorher Ihr Recht auf Aufmerksamkeit und Erfüllung Ihrer Bedürfnisse ein, aber Eifersucht als solches entwickeln sie erst später. Man weiß vorher natürlich nie, wie das ältere Geschwisterkind reagieren wird, aber wir haben das Gefühl, dass es besser ist, den Quietschbeu früh mit einem Geschwisterchen zu segnen und ihn quasi ganz natürlich in die Rolle des großen Bruders herein wachsen zu lassen.

Dazu kam dieses Gefühl noch nicht komplett zu sein. Ich war selber erstaunt, dass es so früh kam und auch nicht ging, als der Quietschbeu zu Beginn echt schlimme Schrei-Phasen hatte. Irgendwie hatte ich mehr damit gerechnet, dass mir nach der Schwangerschaft und der Geburt der Vorsatz, möglichst bald ein Geschwisterchen in die Welt zu setzen, wirklich abgehen würde. War aber nicht so.

Aktuell ist der Quietschbeu der reinste Zuckerpups. Er hat schon immer gut geschlafen, gut gegessen und ist motorisch fit. Nur wenn er Zahnt ist er furchtbar quengelig und wenn er müde ist, macht er tagsüber das Rumpelstilzchen, bis er endlich mal einschläft. Ich weiß, dass sich das alles ändern kann, dass er morgen vielleicht viel anstrengender und viel fordernder sein kann. Aber das könnte er doch genauso gut in zwei Jahren sein, oder? Was mach ich dann? Bekomme ich dann einfach keine Kinder mehr? Irgendjemand schrieb mal in den Kommentaren, dass die lieben Kleinen in jedem Alter anstrengend sind … und Hellsehen können wir alle nicht.

Ein anderer Grund ist der wirtschaftliche Aspekt, da will ich ehrlich sein. Ich hätte nach dem ersten Lebensjahr des Quietschbeus wieder arbeiten müssen. Ob nun halbtags in der Firma oder von zuhause aus … ohne mein Zutun und mit Wegfall des Elterngeldes wäre es einfach nicht gegangen. Ich wäre somit wieder berufstätig geworden … ein, vielleicht zwei Jahre, um dann wieder schwanger zu werden und wieder in Elternzeit zu gehen. Dann aber mit einem Bruchteil des Elterngeldes, das wir jetzt bekommen. Das Schicksal hat nun dafür gesorgt, dass meine Elternzeit am 02. Mai 2010 endet und mein Mutterschutz am 11. Mai 2010 beginnt.

Nun will ich aber nicht ständig über die Leute meckern, die mich erstaunt fragen, ob es Absicht war. Die Meisten sind doch ernsthaft beeindruckt, dass wir jetzt schon den Mut zum Nachlegen aufbringen. Aber soll ich Ihnen was verraten? Mit Mut hat das reichlich wenig zu tun. Nur mit ganz viel Herzenswunsch …

mopsigHeute Morgen wollte ich mein aller erstes Bauchfoto machen. So als Erinnerung, wie der Bauch noch aussah, als er frisch bezogen wurde. Ich knipse also ein paar Bilder aus einer, meiner Meinung nach, günstigen Position und erschrecke schließlich fürchterlich.

Wieso hab ich einen Speckbauch? Ich hatte doch immer einen so schönen flachen Bauch und war ganz froh, dass ich dort als allerletztes zunahm. Und jetzt das. Seitlich, vor dem Spiegel stehend, fällt er gar nicht auf. Aber ein Foto lügt nicht.

Also stellte ich mich auf die Waage. Die lügt ja schließlich auch nicht. Da ich mich aber äußerst selten wiege, so etwa einmal im Monat, fällt mir eine eventuelle Gewichtszunahme meist erst durch kneifende Hosen auf. Das letzte mal, dass ich auf der Waage stand, war am 13.07. und das weiß ich so genau, weil ich an dem Tag meine vorerst letzte Periode bekam.

2,5 Kilo! In circa 6 Wochen! Hallo?

Ich habe nicht mehr gegessen. Definitiv nicht. Auch habe ich mich nicht fettiger oder generell ungesünder ernährt. Lediglich beim Joggen habe ich ausgesetzt, da mich schon länger üble Rückenschmerzen quälten. Und das ist nun die Quittung? Als ich mit dem Rauchen aufhörte habe ich 3 Kilo in acht Wochen zugenommen (und die habe ich mir mühsam wieder abtrainiert).

Ich bin ein klein wenig gefrustet, muss ich gestehen. Aber in Anbetracht dessen, was da noch auf mich zukommt, ist das wohl nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Genug der Rumheulerei. Hier ist also das eingangs erwähnte erste Bauchfoto:

Bauchumfang (gemessen eine handbreit unter dem Bauchnabel): 85cm

Die „Schwangerschaftsstreifen“ an Oberschenkel/Hüfte verdanke ich übrigens einem mehr als stattlichen Pubertätsgewicht, das ich mit 18 hinter mir ließ, und das ich vom Futtern allein auch nicht mehr erreichen wollte :)

ÜbelkeitWillkommen Übelkeit. Schön, dass Du Dich zu Deinem kleinen Bruder Verstopfung gesellst.

***

Die Kollegin bringt mir zum Frühstück eine Flasche Lactulose vorbei. Wollen wir hoffen, dass sich dann wenigstens einer der Beiden zügig vom Acker macht.

gesundes Frückstück

Erdbeeren, Brombeeren, Pflaume, Leinsamen, Weizenkleie, Haferflocken, Magerjoghurt und eine Hand voll Honig-Chrunch-Flakes. Dazu eine Kanne frisch gebrühter Ingwer-Tee. Aus der Knolle, nicht aus dem Beutel.

Das Ziel ist klar, oder? Wenn heute nichts geht, dann weiß ich auch nicht weiter!

müdeLangsam, ganz langsam, begreife ich, dass es wohl tatsächlich passiert ist. Dass ich tatsächlich schwanger bin.

Plötzlich lassen sich diese zunächst unerklärlichen Hautunreinheiten erklären, die mich seit eineinhalb Wochen plagen. Und das, wo ich doch seit der Pubertät keine Probleme mehr mit Pickeln und Co. hatte.

Oder der ständige Schwindel, der mich vergangenen Woche beim Einkaufen fast ohnmächtig werden ließ.

Oder diese überwältigende Müdigkeit, die mich letzten Freitag heimsuchte, als ich nach der Arbeit auf dem Sofa ein- und bis morgens durch schlief, und die mich seitdem nicht mehr verlassen hat. Nur gut, dass der Miezmann bzw. Papa Miez (daran muss ich mich jetzt wirklich erst gewöhnen) mich nicht einfach liegen ließ, sondern ins Bett steckte.

Von den prallen, schmerzenden und juckenden Brüsten – was ich zunächst für PMS hielt – mal ganz zu schweigen.

Oh, erwähnte ich schon das hohe Toilettenbesuchsintervall, das ich mir zugelegt habe?

Zum Glück ist mir bisher nur morgens ein wenig Schwummerig. Ich würde es jedenfalls nicht Übelkeit nennen. Da stelle ich mich dann doch etwas anderes drunter vor.

Meinen ersten Frauenarzttermin habe ich kommende Woche Montag. Die Arzthelferin wollte zwar, dass ich schon heute Mittag rein komme, aber das wäre jobtechnisch schwierig geworden. Davon mal abgesehen, dass mir jeder erzählt, in der 6.SSW, da würde man eh noch nichts sehen können. Also dachte ich mir, dass ich dann auch direkt bis zur 7.SSW warten kann.

Wenn mit dem Miezbaby alles in Ordnung ist und es bei uns bleiben will, dann wird diese eine Woche daran auch nichts ändern.

SST

aufgeregtOH. MEIN. GOTT.

Die letzten Wochen waren sehr entspannt. Wir hatten Urlaub und haben diesen sehr genossen. Was dabei raus kam seht Ihr oben.

Gestern stellte ich fest, dass meine Periode langsam mal eintrudeln müsste. Kurzes Nachrechnen ergab, dass ich sogar schon eine Woche überfällig war, also habe ich gestern noch schnell einen Schwangerschaftstest gekauft und diesen dann heute Morgen gemacht.

Die alles entscheidende Linie war sofort sichtbar, noch bevor der Urin das Kontrollfenster erreicht hatte.

Ich bin ganz offiziell der glücklichste Mensch der Welt. Und schwanger. In der 6. Woche. Endlich!

Miez Miez Miez

  • ■ 28 Jahre
  • ■ verheiratet
  • ■ schwanger
  • ■ Babymama
  • ■ Elternzeit
  • ■ Nähe Bonn

ICQ: 586071494

mamamiez gmail.com
Lilypie Erster Geburtstag Ticker Lilypie Ich erwarte ein Baby Ticker

Miez’ Gezwitscher

Archiv

Mama Miez’ Litfaßsäule

Haftungshinweis

Die auf dem Blog Mama Miez’ Blog veröffentlichten Inhalte (Geschichten, Berichte, Fotos, Videos etc.) sind – soweit nicht anders gekennzeichnet – mein geistiges Eigentum und unterliegen dem Urheberrecht. Eine Weiterverwendung aller auf diesem Blog befindlichen Medien und Inhalte ist ausdrücklich nicht gestattet.

Darüberhinaus behalte ich mir vor, Kommentare ohne Angabe von Gründen zu löschen.

Dieses Blog führe ich anonym unter dem Pseudonym Mama Miez. Sollte eine eindeutigere Identifikation meiner Person nötig sein, so erreichen Sie mir über die oben angegebenen E-Mail-Adresse.