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Heute Nacht habe ich geträumt, wie Papamiez und ich gemeinsam mit dem Miezbaby und dem Rest unserer Familie (Geschwister, Neffen, Nichten) beim historischen Sankt Martins Zug mitgehen. Wie jedes Jahr. Nur bisher waren wir die ohne Kind.
Ich träumte weiter, dass das Miezbaby auf Papamiez Schultern saß und die Augen beim Anblick des großen Feuers strahlten. Ich hielt die selbst gebastelte Laterne und war der stolzeste und glücklichste Mensch der Welt.
Ich muss wirklich doll kniepen, wenn ich daran denke … wenn ich mir vorstelle, dass wir bald eine richtige Familie sind. Hach.
Gestern zum Abendbrot:
TUC-Cracker mit Schmelzkäse und dazu vier große Bismarckheringfilets.
Herrlich!
Am Wochenende habe ich bewusst versucht meine Nahrungsaufnahme zu reduzieren, habe ich doch in den letzten zwei Wochen eigentlich permanent irgendetwas gegessen. Das ganze gleicht einem Teufelskreis. Esse ich nichts, wird mir binnen Minuten kotz schlecht. Esse ich dann nur ein Bisschen zuviel wird mir auch wieder kotz schlecht. Also irgendwie die goldene Mitte finden. Die hat mir ja, wie schon berichtet, bereits 2,5 zusätzliche Kilos beschert. Durch den enormen Blähbauch bekomme ich so meine Hosen in der 9.SSW zwar noch zu, kann aber nicht mit geschlossenem Knopf sitzen. Folglich fädle ich Haargummis durchs Knopfloch.
Um diesen ganzen Prozess etwas einzudämmen habe ich mich also am Wochenende auf Obst beschränkt und lieber mal ein Glas frischen O-Saft getrunken, als ein Brot zu essen. Das Ende vom Lied war, dass ich heute Nacht vor Übelkeit kaum schlafen konnte und meine nachmittägliche Übelkeit heute premierenhaft mit mir aufgestanden ist und mich seither auch nicht mehr verlassen hat.
Unglaublich. Einer dieser Schwangerschafts-Newsletter verrät mir heute Morgen, dass die 9.SSW angebrochen ist. Schon? Das geht wirklich schnell.
Am Wochenende war die Tochter des Miezmannes aus erster Ehe zu Besuch. Wie jeden Monat. Wir haben ein wirklich wunderbares Verhältnis, aber dennoch hatte ich Sorge, wie sie die Nachricht über das Geschwisterchen auffassen würde. Sie ist bereits sieben Jahre und war bisher immer Papas Prinzessin. Das wird mit Sicherheit auch so bleiben, aber man weiß ja nie, welche Ängste und Sorgen in so einem kleinen Menschen schlummern.
Überglücklich war ich, als ich ihre leuchtenden Augen sah und die Begeisterung spürte, als sie begann die Zukunft mit dem Geschwisterchen zu planen. Namen, wir bräuchten ganz dringend Namen. Und sie müsse Mama Bescheid sagen, dass sie jedes Wochenende im April frei halten müsste, damit sie sofort kommen kann, wenn das Baby da ist. Zuckersüß.
Als wir alle ins Auto einstiegen und ich etwas uffte, weil meine Jeanshosen im Sitzen doch arg auf den Bauch drücken, bemerkte ich beiläufig, dass ich dick geworden bin, woraufhin Madame feststellte, dass das jetzt noch viel mehr werden würde. Ja, ja, Besoffene und Kinder sagen immer die Wahrheit.











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