You are currently browsing the tag archive for the 'Essen' tag.
„Oh, Frau Miez, fangen Sie bloß nicht mit Obst an. Dann bekommen sie Gemüse nur noch schwer in den kleinen Racker rein. Am besten machen sie Obst erst ganz zum Schluss. Nach Gemüse, Fleisch und Milchbreien. Also, Obst … das geht quasi von allein in die Kinderchen rein“, sprach unser Kinderarzt. Auch die Hebamme meines Vertrauens und Kinderkrankenschwester Ulla, Leiterin unserer freitäglichen Babyspielgruppe, beschworen mich: „Obst, das erst zum Schluss. Obst geht von allein!“
Ja, ist klar. Und dann kam der Quietschbeu und der mag schon mal grundsätzlich nix was kalt ist. Weder Wasser noch Tee trinkt der Herr kalt. Folglich wurden auch die ersten Obstschritte mit blankem Ekel quittiert. Biste nicht dumm, dachte ich und stellte das Obst zu Beginn der Mittagsmahlzeit einfach in ein kleines Wasserbad, um es minimalst zu erwärmen.
Eine Woche nach „wir haben wirklich alles versucht“ wissen wir jetzt final: unser Kind mag kein Obst. Gar keins. Nicht kalt, nicht warm. Nicht in Breiform, nicht am Stück. Jede Sorte wird mit einen wirklich angewidertem Gesichtsausdruck kommentiert. Also, damit das klar ist, das hat er nicht von mir … und vom Miezmann auch nicht. Hm.
(Aber ich bleibe dran. Kommt Zeit, kommt Obst.)
Zutaten für 2 Personen (wir sind Vielfraße!):
4 Hähnchenschenkel/-keulen oder –brüste mit Haut
ca. 1kg Kartoffeln (z.B. Bratlinge)
1 große Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen (wir nehmen deutlich mehr)
400 ml Geflügelfont (ersatzweise geht auch Hühnerbrühe)
Cherrytomaten nach Belieben
2 EL Olivenöl
4 EL Tomatenketchup oder –mark
2 EL Soja-Soße
2 EL Sweet Chili-Soße
2 EL Honig (Wald- oder Blütenhonig)
frischer Thymian
frischer Rosmarin
Salz
Pfeffer
Und so geht’s:
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Tomatenketchup, Soja-Soße, Chili-Soße und Honig vermischen und aufkochen.
Hähnchenkeulen auf ein gefettetes Backblech oder in ein große Auflaufform geben und mit der aufgekochten Soße großzügig einpinseln.
Kartoffeln putzen und halbieren (gegebenenfalls vierteln, je nach Größe). Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schneide ich in Scheiben. Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch in eine Schüssel geben, nach Belieben Thymian und Rosmarin zupfen und dazu geben, das ganze salzen, pfeffern und alles mit 2 EL Öl vermengen. Ich stelle die Schüssel für gut eine Stunde in den Kühlschrank, damit alles gut durchziehen kann. Muss man aber nicht.
Anschließen die Kartoffel, Zwiebel, Knoblauch Masse rund um die Schenkel auf dem Backblech verteilen. Bei Bratlingen ist es ratsam diese mit der Schnittseite nach unten zu legen.
Und Schwups, das Ganze bei Ober- Unterhitze ins untere Drittel des Ofens schieben.
Die Cherrytomaten kreuzförmig einritzen und ggf. mit Thymian würzen.
Dann den Geflügelfont aufkochen. Am besten in den Topf, in dem man zuvor die Marinade für die Schenkel aufgekocht hat, das gibt dem Font noch mehr Würze. Den Font dann nach und nach zu den Schenkeln geben. Ich geben etwa alle 15 Minuten 100 ml in das Backblech bzw. über die Kartoffeln. Bitte nicht über die Schenkel selber kippen, da man damit nur die Marinade ruiniert!
Nach 45 Minuten gebe ich die Cherrytomaten mit aufs Blech. Nach 60 Minuten ist dann alles fertig und einfach nur voll lecker!
Los! Nachmachen! Das ist ein Befehl!
Heute diesen nach-Geburt-Termin beim Frauenarzt gehabt. Was soll ich sagen: alles wieder in Stand. Schlimmer noch. Ich brühte gerade meinen zweiten Eisprung nach der Geburt aus. Schon! Wie pervers ist so ein menschlicher Körper eigentlich, dass er keine 2 Monate nach einer Geburt quasi schon wieder zwei neue Chancen auf Fortpflanzung ins Rennen schickt?
Entgegen meines bisherigen Vorsatzes habe ich mir dann heute doch eine Pille verschreiben lassen. Eine Mini-Pille. Ich bin gespannt, ob ich das überhaupt noch auf die Reihe bekomme, täglich und vor allem zur gleichen Zeit eine Tablette einzunehmen. Immerhin bin ich seit über sechs Jahren Pillen-und seit über 3 Jahren Verhütungsfrei unterwegs. Aber das panische herum Klicken in einem Eisprungkalender, sieben Wochen nach Geburt des quasi letzten Eisprungs, haben mich bekehrt. *gnihihi*
Zur Feier des Tages – meiner offiziell wiedererlangten Weiblichkeit – gibt es heute Rosmarin-Thymian-Hähnchenkeulen mit Backkartoffeln. Das ganze Haus riecht nach Rosmarin, Thymian und Knoblauch. Ich zergehe vor Appetit und muss noch gefühlte hundert Stunden auf den Miezmann warten, um mich über dieses köstliche Mahl herzumachen. Vielleicht bin ich nachher soviel Arschloch und mache ein Foto von den duftenden Keulen, welches ich ihnen dann präsentiere, um ihnen eine lange Nase zu machen.
Und jetzt guck ich eine Folge Bevely Hills 90210. Also die originalen Folgen. Von damals. 2.Staffel. So.
Wie ich schon mehrfach erzählte wird mir ja erst gegen Nachmittag übel, damit mir dann gegen Abend kotz schlecht wird. Ich muss also allerspätestens um 19 Uhr etwas gegessen haben, was schon immer sehr knapp ist, weil ich um diese Zeit erst nach Hause komme.
Gestern Abend hatte ich dann einen Termin zur Zahnreinigung um 18:30 Uhr. Ich bekam schon im Voraus Schweißausbrüche, als ich nur daran dachte, dass mir bei der Behandlung kotz übel werden könnte. Aber irgendwie würde ich das ganze schon überstehen. Ich rechnete mir aus, dass ich gegen 19:30 Uhr etwas essen könnte, was ja noch völlig im Rahmen lag.
Schließlich war es meine Kollegin die mich fragte, ob man nach der Behandlung überhaupt essen dürfte. Ich rief natürlich sofort in der Praxis an und erhielt die schockierende Nachricht, dass ich drei Stunden nach Behandlung nichts essen dürfte. Die Schwangerschaftshormone taten ihr übriges und ich heulte Rotz und Wasser. Ich würde verhungern. Ganz sicher.
Das ganze endete darin, dass ich um kurz vor 16 Uhr Feierabend machen durfte (über eine Stunde vor meinem regulären Feierabend), um mir vor meinem Zahnarzttermin noch etwas kochen zu können. Putengeschnetzeltes mit Pilzragout. Lecker.
Letztendlich begrüßte mich meine Zahnpflegerin mit den Worten: „Als Sie eben aufgelegt haben fiel mir ein, dass sie ja schwanger sind. Da darf ich dieunddie Paste eh nicht verwenden. Dann können Sie gleich auch direkt etwas essen.“
Ohm.
Gestern zum Abendbrot:
TUC-Cracker mit Schmelzkäse und dazu vier große Bismarckheringfilets.
Herrlich!

Erdbeeren, Brombeeren, Pflaume, Leinsamen, Weizenkleie, Haferflocken, Magerjoghurt und eine Hand voll Honig-Chrunch-Flakes. Dazu eine Kanne frisch gebrühter Ingwer-Tee. Aus der Knolle, nicht aus dem Beutel.
Das Ziel ist klar, oder? Wenn heute nichts geht, dann weiß ich auch nicht weiter!













Plappereien